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Gebäcktransport

So viel Zeug (nötig oder unnötig) zum Mitschleppen! Doch wie transportiert man die Kleinigkeiten am Besten? Hier für gibt’s eine menge Varianten…

Rahmen- und Satteltasche

Rahmentaschen werden zwischen Oberrohr und Sitzrohr eingehängt und bieten dadurch neben Stauraum ein schmerzfreies Schultern des Bikes, wenn es mal getragen werden muss. Satteltaschen dagegen werden hinten unter dem Sattel eingehängt. Sie sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich, z.T. auch ausklappbar. Vorteil: Der Biker ist unbeschwert. Nachteil: der Stauraum ist sehr begrenzt, man hat also die Auswahl zwischen Photoapparat oder Regenjacke, für die Luftpumpe wird’s auch schon knapp.

Der Hüftgurt

In der letzten Zeit wurden speziell für den Biker Hüftgurte entwickelt und auf den markt gebracht, die ein recht ordentliches Fassungsvermögen besitzen. So passt zum Beispiel in die große Ausführung neben Ersatztrinkflasche das komplette Werkzeug, Proviant, Ersatztrikot, Regenjacke und eventuell eine Kamera hinein!

  • Vorteil: es passt relativ viel rein, gleichzeitig hat man den Rücken frei, d.h. man schwitzt nicht so stark (wie beim Rucksack) und hat beim Schultern des Bikes kein Mehrgewicht auf den Armen.
  • Nachteil: Packt man den Gurt voll, lässt der Tragekomfort zu wünschen übrig, der Gurt schnürt die Bauchgegend etwas ein. Auf kniffligen Trialpassagen behindert er ein wenig, wenn man z.B. aus dem Sattel muss, kann er sich möglicherweise erhängen. Bei ruppeligen Strecken kann es sein, dass er langsam nach vorne wandert und man schließlich einem Känguru recht ähnlich über die Wurzeln und Steine hoppelt.

Der Rucksack

Rücksäcke gibt es in tausend und eine Variationen, Formen und Größen. Vom Einfachen bis hin zum Überlebensrucksack. Verschiedene Tragsysteme ergeben differentiellen Tragekompfort. Man sollte sich für einen mittelgroßen Tragerucksack entscheiden. Vorteil: keine Stauprobleme mehr (eher Gewichtsprobleme, denn man kann auch völlig unnötige Dinge mitnehmen), schützt den Rücken bei einem Überschlag (sofern man nicht irgendwelche harte Sachen drin hat), hält den Rücken an kühlen Tagen warm. Nachteil: starkes Schwitzen an warmen tagen und hohe Belastung der Armmuskulatur/Schulterpartien beim Downhill.

Nichts

Ist man Ignorant und/oder fährt man nur eine kleine Tour bei absolut stabiler Grosswetterlage, kann man sich selbstverständlich mit dem begnügen, was in die Trikottaschen passt. Vorteil: freies Biken ohne Nebenwirkungen. Nachteil: wenn’s doch anders kommt, ist man der Dumme.

Kombinationen

letztendlich kann jeder nach Lust & Laune alles kombinieren, wie er es gern möchte!


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